Intimsphäre, Selbstständigkeit, Ablehnung. In der App stehen zu diesem Thema 10 Situationen (10× Am Bett). Vier davon hier vollständig — erst selbst laut antworten, dann aufdecken.
Am Bett1. AusbildungsjahrPflegeheim
Herr Enders, 80 Jahre — Demenz bei Alzheimer-Krankheit, mittelschweres Stadium · Seniorenheim, Wohnbereich 2 · Demenz · Einzug ins Pflegeheim
Sie wollen wissen, was der Vater beim Waschen und Anziehen noch selbst kann.
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So sagen Sie es
Beim Waschen und Anziehen — was macht er noch selbst, und wo haben Sie geholfen?
Darauf kommt zurück
Die Tochter sagt: „Gesicht und Hände wäscht er selbst, wenn man ihm den Waschlappen in die Hand gibt. Rücken, Beine, den Intimbereich und die Zähne habe ich gemacht. Anziehen: Er zieht sich an, aber in der falschen Reihenfolge, die Hose über den Schlafanzug. Ich habe ihm die Sachen in der richtigen Reihenfolge hingelegt.“
Das nicht
Nicht zuerst fragen, wo geholfen wurde — die Ressource kommt zuerst.
In die Dokumentation
Körperpflege: Teilübernahme — Gesicht/Hände selbst mit Anleitung, Rücken/Beine/Intimbereich/Mundpflege Übernahme; Ankleiden mit Vorbereitung in Reihenfolge
Warum so
„Was macht er noch selbst“ vor „wo haben Sie geholfen“ — die Ressource zuerst. Das Hinlegen der Kleidung in Reihenfolge ist eine Maßnahme, die Sie eins zu eins übernehmen.
Am Bett1. AusbildungsjahrKrankenhaus
Frau Fiebel, 69 Jahre — Coxarthrose links · Orthopädische Station, Klinik · Coxarthrose · Hüft-TEP
Es geht um Waschen und Anziehen zu Hause.
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So sagen Sie es
Kommen wir zur Körperpflege. Wie klappt das Waschen und Anziehen zu Hause — schaffen Sie das allein?
Darauf kommt zurück
Frau Fiebel sagt: „Waschen geht, ich habe eine Dusche mit einem Hocker drin. Aber die Socken und die Schuhe — da komme ich nicht mehr runter. Meine Nachbarin hilft mir manchmal, oder ich nehme so einen langen Schuhlöffel.“
Das nicht
Waschen und Anziehen nicht in einer Frage zusammenfassen.
In die Dokumentation
Körperpflege selbstständig (Duschhocker), Ankleiden Unterkörper eingeschränkt (Strümpfe, Schuhe) → Hilfe durch Nachbarin, Schuhlöffel
Warum so
Fragen Sie nach Waschen und Anziehen getrennt — die Antworten unterscheiden sich fast immer. Hier zeigt sich die Ressource (Duschhocker, Nachbarin) neben dem Problem, und beides gehört in den Bericht.
Beim Trinken helfe ich Ihnen nach: Ich stelle Ihnen jetzt einen vollen Becher hin und komme jede Stunde und schaue, ob er leer ist — Sie schaffen anderthalb Liter am Tag, wenn wir das zusammen machen. Was trinken Sie am liebsten?
Darauf kommt zurück
Frau Brandt sagt: „Am liebsten Kaffee, aber den soll ich nicht so viel, oder? Und Apfelsaft mit Wasser.“
Das nicht
Nicht die Trinkmenge anmahnen und das Glas außer Reichweite stehen lassen. Sie vergisst es; das Erinnern ist die Maßnahme.
In die Dokumentation
Trinkziel 1,5 l mit stündlicher Erinnerung; Vorlieben: Kaffee, Apfelschorle
Weitergeben
Die Trinkmenge in Millilitern. Bei Exsikkose als Delirursache ist die Bilanz der Verlaufsparameter, nicht der gute Vorsatz.
Warum so
Ein Trinkplan mit Erinnerung, weil Vergessen der Grund ist. Vorlieben erfragen — und die Kaffeefrage im nächsten Zug beantworten: Kaffee zählt zur Trinkmenge.
Am Bett1. AusbildungsjahrPflegeheim
Herr Enders, 80 Jahre — Demenz bei Alzheimer-Krankheit, mittelschweres Stadium · Seniorenheim, Wohnbereich 2 · Demenz · Einzug ins Pflegeheim
In der Anmeldung steht, dass der Vater den Urin nicht immer halten kann.
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So sagen Sie es
Sie haben bei der Anmeldung angegeben, dass er den Urin nicht immer halten kann. Können Sie mir beschreiben, wie das aussieht — findet er die Toilette nicht rechtzeitig, oder merkt er es nicht?
Darauf kommt zurück
Die Tochter sagt: „Er merkt es, aber er findet die Toilette nicht oder schafft es nicht rechtzeitig, mit dem Rollator und der Hose. Wenn ich ihn alle zwei Stunden hingebracht habe, ging fast nichts daneben. Nachts hat er eine Einlage, das akzeptiert er.“
Das nicht
Nicht von „inkontinent“ sprechen, ohne zu klären, wie es tatsächlich abläuft.
In die Dokumentation
Funktionelle Harninkontinenz: Harndrang wahrgenommen, Toilette nicht rechtzeitig erreicht (Orientierung, Mobilität, Kleidung); Toilettentraining alle 2 h zu Hause erfolgreich, nachts Inkontinenzmaterial akzeptiert
Warum so
Die Frage nach dem „Wie“ unterscheidet die Inkontinenzform: Er merkt es, kommt aber nicht hin — das ist funktionelle Inkontinenz, und das Toilettentraining alle zwei Stunden ist die passende Maßnahme, die die Tochter schon gefunden hat.
Weitere Lagen in diesem Thema
Die Formulierungen dazu stehen in der App.
Die Tochter beschreibt, dass er die Toilette nicht rechtzeitig findet. (Am Bett, Demenz)
Die Tochter erzählt, dass ihr Vater die Sauerstoffbrille immer wieder abnimmt. (Am Bett, Demenz)
Frau Fiebel fragt, wie sie nach der Operation an ihre Füße kommen soll. (Am Bett, Coxarthrose)
Sie fragen nach Kochen, Essen und Trinkmenge. (Am Bett, Coxarthrose)
Frau Brandt fragt, ob sie wenigstens ihren Kaffee behalten darf. (Am Bett, Schenkelhalsfraktur nach Sturz)
Alle 890 Situationen in der App
Jede Karte zeigt zuerst nur die Lage. Sie sagen Ihre Antwort laut, in ganzen Sätzen, und decken dann auf: die Formulierung, was zurückkommt, was nicht hilft, der Satz für die Dokumentation und warum. Ohne Konto, ohne Abo, ohne Internet — ein Kauf, 29,99 €.