Anleitung1. AusbildungsjahrKrankenhaus
Herr Wagner, 78 Jahre — Ischämischer Schlaganfall links mit Hemiparese rechts · Stroke Unit, Neurologische Klinik
Ihre Praxisanleiterin fragt: „Erklären Sie die Dysphagie und die stille Aspiration — für die Ärztin und für die Ehefrau.“
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So antworten Sie
Für die Ärztin: Dysphagie mit verzögertem Schluckreflex und Verdacht auf stille Aspiration bei dünnen Flüssigkeiten. Für die Ehefrau: „Das Schlucken funktioniert nicht mehr richtig, der Deckel über der Luftröhre schließt zu spät, und dünne Flüssigkeit läuft in die Lunge — ohne dass er hustet, weil das Gefühl im Rachen gestört ist. Deshalb ist das Wasser angedickt.“
Warum so
Stille Aspiration ist der Begriff, den viele nicht kennen. Wer ihn fachlich und in einfachen Worten erklären kann, zeigt Stroke-Unit-Kompetenz.
Am Bett1. AusbildungsjahrKrankenhaus
Herr Wagner, 78 Jahre — Ischämischer Schlaganfall links mit Hemiparese rechts · Stroke Unit, Neurologische Klinik
Die Ehefrau wartet seit dem Morgen am Bett. Sie kommen zum ersten Mal in dieser Schicht zu ihr.
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So sagen Sie es
Guten Tag, Frau Wagner. Ich bin Tomasz Nowicki, Pflegefachmann auf der Stroke Unit, und ich betreue Ihren Mann heute. Sie hatten gestern schon nach einem Gespräch gefragt — haben Sie jetzt eine halbe Stunde Zeit?
Darauf kommt zurück
Die Ehefrau sagt: „Ja, gern. Ich habe so viele Fragen, und bei der Visite geht alles so schnell.“
Das nicht
- Nicht zwischen Tür und Angel im Flur anfangen — ein Angehörigengespräch braucht eine Zeitangabe.
In die Dokumentation
Angehörigengespräch auf Wunsch der Ehefrau, 3. Tag nach Apoplex
Warum so
Sie greifen den Wunsch der Angehörigen auf und geben einen Zeitrahmen. „Bei der Visite geht alles so schnell“ — das ist der Grund, warum es dieses Gespräch gibt.